| Was ist Projektmanagement? |
| Projektmanagement ist der Geschäftsprozess projektorientierter
Organisationen mit den Teilprozessen Projektstart, permanente Projektkoordination,
Projektcontrolling und Projektabschluss. Der Projektmanagement-Prozess
begleitet in Projekten die inhaltlich orientierten Aktivitäten und hat für die
Erreichung der Projektziele eine besondere Bedeutung. Die inhaltlichen Prozesse eines IT-
oder Organisationsprojektes befassen sich beispielsweise mit der Analyse, Design,
Umsetzung, Evaluation usw. Der Projektmanagement-Prozess beginnt mit der vorläufigen
(informellen) Projektbeauftragung und endet mit dem Projektabschluss.
Immer mehr Unternehmen fordern im Projektmanagement nicht mehr nur die hard
facts, d.h. Methoden, Werkzeuge und Prozessorientierung bzw.
Strukturelemente von Projektplanung und -steuerung, sondern sie verlangen
ganz gezielt die Entwicklung von soft facts und den Umgang
mit interdisziplinären Themen und dem Faktor Mensch in der
Projektarbeit.
Daher bietet die Europäische Ausbildungsakademie mit den moving projects® Lehrgängen
nachhaltige Ausbildungen zum Kompetenzfeld Systemisches Projektmanagement
an.
Die Europäische Ausbildungsakademie und moving projects® begleiten zusätzlich bei der Zertifizierung
nach den größten internationalen PM-Standardisierungsorganisationen,
der IPMA (International Project Management Association), der PMI
(Project Management Institute) und Prince2 (Project In Controlled Environments). Es hat
sich gezeigt, dass Unternehmen mit der Zertifizierung als Ausdruck von Kompetenz
und Qualität in der Projektarbeit deutliche Unterscheidungsmerkmale
entwickeln können. |
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| Was
heißt prozessorientiertes Projektmanagement? |
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Prozessorientiertes Projektmanagement beinhaltet die professionelle
Strukturierung und Abwicklung des Projektes über den Projektlebenszyklus hinweg, d.h. von
der Projektidee bis zum Projektauftrag vom Projektstart bzw. der Detailplanung bis zum
Projektcontrolling, von der Projektkoordination und dem Projektmarketing bis zum
Projektabschluss.
Die Projektmanagement-Teilprozesse unterstützen
- die erfolgreiche Umsetzung des Projekts entsprechend der Projektziele
- das Management der Projektkomplexität und der Projektdynamik
- die bedarfsgerechte Nachsteuerung der Projektziele und die Überprüfung der
Projekt-Umwelt-Beziehungen
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| Was ist
Systemisches Projektmanagement? |
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Systemisches Projektmanagement beinhaltet
- die Berücksichtigung des Faktors Mensch mit all seinen Dynamiken und
seinen Wirklichkeitskonstruktionen / Bildern / Sichtweisen des Projektes (systemisch-konstruktivistisches
Denken),
- die gezielte Entwicklung von soft facts und gesundheitsfördernden
Kompetenzen für projektverantwortliche MitarbeiterInnen und
- die Entwicklung von Kompetenzen im Umgang mit interdisziplinären
Themen in der Projektarbeit.
Systemisches Projektmanagement garantiert eine umfassende und ganzheitliche
Betrachtung von Menschen und Beziehungsdynamiken in Projekten und
Projektorganisationen und bietet zusätzliche Möglichkeiten zur erfolgreichen
Durchführung und dem Abschluss von Projekten. |
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| Was
heißt systemisch konstruktivistisches Denken in der Projektarbeit? |
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| Jeder Mensch konstruiert sich sein eigenes Bild seine
eigene Wirklichkeit zu den Inhalten, Zielen usw. eines Projektes. Eine Aufgabe in
projektorientierten Organisationen ist es, zu erkennen, dass jeder Mitarbeiter/jede
Mitarbeiterin ein eigenes Bild von den Projekten hat. Darüber hinaus heißt erfolgreiches
Projektmanagement, diese verschiedenen Bilder möglichst in Einklang zu bringen etc. in
Verbindung zu setzen. Es ist somit als ProjektleiterIn notwendig, den Blick für das Ganze
(Big Project Picture) als auch für das Zusammenspiel einzelner
organisatorischer Teile des Projektes (Teams, informelle und formelle Gruppierungen,
Subsysteme) zu haben und deren Interaktionen, Beziehungen, Werte etc. zu berücksichtigen. |
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| Was sind
soft facts im Projektmanagement? |
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Betrachtet man in der Projektpraxis die soft facts, dann
stehen nicht nur die fachliche und methodische PM-Kompetenz im Vordergrund, sondern
insbesondere die persönlichen und sozialen Kompetenzen innerhalb der Projektorganisation,
die
- die gezielte Kommunikation im Projekt und zur Projektumwelt,
- den Einsatz von geeigneten Führungsstilen je Team,
- die Entwicklung von Teams und deren Kultur und
- den Umgang mit Leistungsdruck und Stress,
- die Einbindung von Mitarbeitern aus der Linien- und Projektorganisation
- und ähnliches
ermöglichen und unterstützen. |
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| Was sind
gesundheitsfördernde Kompetenzen im Projektmanagement? |
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Projekte sind meistens in ein enges Zeitkorsett geplant und erzeugen bei
den ProjektleiterInnen und deren ProjektmitarbeiterInnen sehr oft Leistungs- und
Rechtsfertigungsdruck. Dazu kommt noch die Komplexität der doppelten Rolle einerseits als
MitarbeiterIn im Projekt, anders die Zugehörigkeit in eine Linienorganisation z.B.
Abteilung. moving projects® trägt mit den Lehrgängen zur Bewusstseinsbildung bei, wie
der Umgang mit Burn-out und Stress in der Projektarbeit im Sinne der
Leistungserbringung aber auch der Leistungsfähigkeit möglich sein kann.
In der Projektpraxis hat sich weiters die Form der Besprechungen sehr stark etabliert.
Diese Besprechungen sind durch ein hohes Maß von Nicht-Bewegung und Sitzen geprägt.
moving projects® hat Methoden entwickelt, die zur Bewegung und Aktivierung
und damit auch Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen in der Projektarbeit beiträgt.
moving projects® steht für Bewegung im Kopf und mit dem Körper und ermöglicht so eine
neue und aktive Form der Projektarbeit in Kombination mit der inhaltlichen
Leistungserbringung.
Weiters beschäftigen wir uns laufend mit Methoden, die helfen, sich als ProjektleiterIn
bzw. ProjektmitarbeiterIn sehr rasch zu entspannen aber auch aktivieren zu können. |
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| Was
bringt mir eine systemische Projektmanagement-Ausbildung? |
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Das Systemische Projektmanagement ermöglicht mit den speziellen Methoden
und Betrachtungsweisen die Unterstützung auf verschiedenen Ebenen Ihrer beruflichen
Projektaufgaben bzw. der Projektabwicklung.
Methoden des systemischen Projektmanagements können beispielsweise eingesetzt werden als
- gestaltende Maßnahmen zur Teamentwicklung, Aufrechterhaltung der Energie im Projektteam
und laufenden Teamintegration,
- Projektkulturbildende Maßnahmen, damit ihr Projekt einen Unterschied ausmacht und damit
es auch die notwendigen Ressourcen und die nötige Aufmerksamkeit erhält,
- Personen- und teamorientierte Maßnahmen zur Themenbearbeitung, Konfliktlösung und zu
Lösungsansätzen in der Projektarbeit,
- Möglichkeit zur gezielten Fokussierung auf Kompetenzen und Ressourcen von
ProjektmitarbeiterInnen im laufenden Projekt,
- Bestandteil moderner Projektplanung und -steuerung und
- Bestandteil moderner Personalentwicklung in projektorientierten Unternehmen.
Gerade wenn Märkte und damit Unternehmen sich dramatisch verändern, steigt der Bedarf
an professioneller Projektabwicklung. Projekte werden immer mit Menschen abgewickelt.
Daher kommt der Betrachtung der soft facts und des Faktors Mensch
in Projekten eine prägende Funktion im Projektmanagement zu: nicht nur Projektstrukturen
und Projektprozesse werden gravierend verändert. Auf allen Ebenen der Projektorganisation
und der Umwelt eines Projektes muss eine neue mentale Grundorientierung im Bezug auf den
Einfluss der Menschen auf den Erfolg eines Projektes und eine neue Projektkultur mit einer
entsprechenden Überzeugung und Haltung der projektverantwortlichen MitarbeiterInnen
geschaffen werden. Dies erweitert die Möglichkeiten für einen erfolgreichen
Projektabschluss und die Erreichung der Projektziele in time und in
budget.
Systemisches Projektmanagement schafft in turbulenten Projektsituationen persönliche
Unterstützung (z.B. durch den Projektleiter) sowie Freiraum zur Reflexion und gibt
Impulse für die strategische Bewältigung der Herausforderungen in den Projekten. |
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| Was
bringt mir eine internationale Projektmanagement-Zertifizierung? |
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Es gibt verschiedene Beweggründe für Unternehmen und
ProjektmitarbeiterInnen, eine internationale PM-Zertifizierung abzuschließen. Die
wesentlichsten Argumente können sein:
Die Projekt Management Austria (als nationale Tochter der IPMA www.ipma.ch/www.p-m-a.at)
erwähnt z.B.
Nutzen der PM-Zertifizierungen für Personen:
- Nachweis von PM-Wissen und PM-Erfahrung durch ein international anerkanntes
Projektmanagement-Zertifikat
- Verwendung der Kurzbezeichnung für die jeweiligen PM-Zertifizierungslevels auf
Visitkarten und Briefpapier
Nutzen der PM-Zertifizierung für Unternehmen:
- Nachweis von Projektmanagement-Kompetenz gegenüber den Kunden
- Sicherung eines Wettbewerbsvorteils
- Etablierung eines Qualifikationsstandards und eines PM-Karrierepfads im Unternehmen
Das PMI Chapter Austria (www.pmi-austria.org) erwähnt z.B.:
- Qualifikation auf Grundlage international anerkannter Standards
- Neutrale Bestätigung der Projektmanagement-Kompetenz
- Führen eines international anerkannten Titels im Projektmanagement
- Sicherung von Wettbewerbsvorteilen
- Etablierung eines Qualifikationsstandards in der Unternehmensorganisation
- Schaffung einer gemeinsamen Basis für die Projektarbeit
Darüber hinaus
- wird der Nachweis einer internationalen PM-Zertifizierung von den Kernpersonen eines
Dienstleisters mehr und mehr privaten und öffentlichen Ausschreibungen gefordert. Dies
ist definitiv im öffentlichen Bereich, halböffentlichen Bereich und teilweise auch schon
Gesundheitsbereich eine Mindestvoraussetzung bzw. verkürzt die "Prüfung der
Qualifikationen" im Rahmen des Teilnahmeantrages bei Ausschreibungen.
- Weiters ermöglicht eine internationale PM-Zertifizierung von ausgewählten
MitarbeiterInnen einen Check und Review der unternehmenseigenen PM-Richtlinien,
PM-Prozesse und Projektabwicklung mit einem internationalen PM-Standard durch den Transfer
der Erfahrungen aus der Zertifizierung in die eigenen Organisation.
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